Kindermund Teil 2

Nach langer Zeit möchte ich euch nun mehr lustige Aussprüche von Kindern aus dem Kindergarten erzählen, bzw. schreiben:

Mädchen, 3 Jahre, liegt über ihrem Spielzeug um es zu beschützen. Um sie herum stehen 3 Jungen aus der Gruppe welche auch 3 Jahre alt sind. Die Jungen versuchen ihr das Spielzeug zu entreisen. Nach einiger Zeit schreit sie los: “Ihr seid alle richtig dumme Jungs und Männer. Ihr seid doch nur neidisch auf mich. Lasst mich in Ruhe oder ich hol meinen starken Papa, der ist wenigstens nicht so doof wie ihr alle!”

Heute auf dem Hof in der Freispielzeit saßen ein paar Mädchen und Jungen im Gras und redeten darüber was sie später mal werden wollen. Ein Junge aus meiner Einsatzgruppe, 6 Jahre alt, sagte: “Ich möchte später Sportler und Rockstar werden. Da verdiene ich viel Geld, kann mir viele Autos leisten, große Partys feiern und mir viele Frauen halten. So wie der von dem mir mein Papa mal erzählt hat. Der hieß glaube Hu Höffner (Hugh Hefner). Ich bin aber jung und da ich Sportler bin auch noch gut Aussehend.”

Ein 6 jähriges Mädchen sagt: “Meine Mama ist schwanger. Ich bekomm eine Schwester oder einen Bruder.”
Ich: “Und was wünscht du dir wenn du es dir aussuchen könntest?”
Sie: “Eine Schwester. Da kann ich mit ihr Puppen spielen. Aber mein Papa wünscht sich einen Bruder für mich.”
Ich: “Ein Bruder wäre doch auch schön oder nicht?”
Sie: “Ja! Und wenn er mal böse zu mir ist, hat mein Papa gesagt, dann darf ich ihn verhauen, da ich ja dann älter bin als er!”

Wie man wieder mal sieht, haben die Kinder eine phantasiereiche Denkensweise. Aber auch über die Eltern kann man hier mal staunen :)

Teilangebot “Der Hamster als Haustier”

Wie ich euch ja schon in einem anderen Bericht geschrieben habe, führe ich in meiner Gruppe im Kindergarten derzeit ein Projekt unter Berücksichtigung des Sächsischen Bildungsplanes durch. Vor 2 Wochen habe ich nun ein großes Teilangebot mit den Kindern begonnen, welches den Namen trägt: “Der Hamster als Haustier”. Dieses Angebot habe ich auf 3 Tage verteilt.

1.Tag:
An diesem Tag durften die Kinder ein großes Plakat anfertigen und alles notieren was sie über den Hamster wissen, bzw. sie haben es auf das Plakat gemalt. Als erstes haben wir zusammen getragen was der Hamster alles frisst (pflanzliche und tierische Nahrung). Danach die typischen Kennzeichen, zum Beispiel das der Hamster ein Nagetier ist, normalerweise in einem Bau wohnt und Nachtaktiv ist. Und zum guten Schluss haben die Kinder alles auf das Plakat gezeichnet was alles in einem Hamsterkäfig vorhanden sein sollte.
(Ziele: Handmotorik, Stifthaltung, Wiederholung und Festigung von schon vorhandenem Wissen)

2.Tag:
An diesem Tag war die Aufgabe für die Kinder etwas einfacher. Ich stellte den Kindern die Aufgabe: Malt ein Bild vom einem Hamsterkäfig so wie ihr ihn einrichten würdet. Ich legte den Kindern Blätter und Stifte auf die Tische und jedes Kind konnte seinen Wunschkäfig malen. Ich gab den Kinder ca. 20 Min Zeit zum malen, schauten uns die Bilder gemeinsam an und jedes Kind erzählt was zu seinem Bild. Wir werteten aus welches Teil für die Haltung eines Hamsters geeignet war und welches Element nicht. Ein Kind zum Beispiel meine es gut mit dem Hamster und malte eie Wasserrutsche :) obwohl erwusste das Hamster wasserscheue Tiere sind.
(Ziele: Zukunftsvorstellung, Phantasieanregung, Handmotorik)

3. Tag:
Da ich selbst einen Hamster besitze, habe ich an diesem Tag meinen Hamster samt Käfig und Zubehör mit in die Einrichtung gebracht. Und die Kinder hatten keine Ahnung davon. Dieser Tag war der Höhepunkt des Teilangebotes und gleichzeitig der Tag meiner berufspraktischen Prüfung. Die Kinder konnten es kaum glauben. Ein echter Hamster in der Gruppe und dieser bleibt sogar für 2 Wochen. An diesem Tag haben wir auch den Hamsterkäfig alle zusammen sauber gemacht, damit die Kinder sehen das so ein Tier auch arbeit macht und Zuwendung und Zeit in Anspruch nimmt. Aber die Kinder waren voll dabei und haben sich fast um jede Aufgabe gestritten. Und zur Krönung an diesem Tag habe ich auch noch für meine Prüfung eine 2 bekommen als praktische Abschlussnote, da mich ja an diesem Tag 2 Lehrer meiner Schule beobachtet haben.
(Ziele: Zeitwahrnehmung, Zukunftvorstellung, Organisationsverstehen)

Alles in allem war das ganze Teilangebot ein rießiger Erfolg. Auch die Eltern haben mich bei diesem Angebot von anfang an unterstützt und bei der Organisation geholfen. Ohne sie hätte ich das alles nicht geschafft.

Regenbogenlied aus dem Kindergarten

Heut möchte ich euch mal ein Lied vorstellen welches meine Kinder am liebsten singen. Das Lied wurde von Reinhard Lakomy geschreiben und veröffentlicht, es handelt von einem Regenbogen und heißt: Wer den Regenbogen sieht ;)

Wer den Regenbogen sieht
durch die bunte Brücke zieht
für den ist der Tag so schön und voller Wunder
wer die sieben Faben kennt
und sie recht beim Namen nennt
für den kommt der Regenbogen `bisschen runter

Rot, Orange, Gelb und Grün sind im Regenbogen drin
Blau und Indigo geht´s weiter auf der Regenbogenleiter
und zum Schluss das Violett sieben Farben sind komplett

Rot, Orange, Gelb und Grün sind im Regenbogen drin
Blau und Indigo geht es weiter auf der Regenbogenleiter
und zum Schluss das Violett sieben Farben sind komplett

Und damit ihr auch noch ein passendes Gedicht habt könnt ihr euch den Refrain nehem und ihn als Gedicht auf sagen. Die Abwandlung sagen meine Kinder immer gern auf wenn es drausen aussieht wie Regen und hoffen dass er ganz schnell wieder vorbei geht.

Rückenprobleme bei Kindern durch Matratzen

Seit längerem bin ich ja nun im Kindergarten als Praktikantin tätig, und je länger ich dort bin, desto mehr fallen mir die Defizite der Kinder auf: Rückenprobleme.

Viele Kinder meine Gruppe haben schon im Alter von 6 Jahren probleme mit dem gerade Sitzen auf den Stühlen und auf dem Boden. Sie fangen jetzt schon an einen “Buckel” oder ein Hohlkreuz zu entwickeln.

Da dies in diesem Alter noch nicht sein muss oder nicht sein sollte, habe ich mich mal Detektiv gespielt um herauszufinden woran dies liegen könnte. Und liegen ist auch das richtige Wort. Durch meine Beobachtungen habe ich festgestellt das die Matratzen der Kinder zu dünn, zu weich und zu ungemütlich sind.
Dazu mal eine kurze Erklärung: In der Einrichtung in der ich gerade bin haben die Kinder keine Liegen, sondern nur einfache Matratzen die auf den Boden gelegt werden zum schlafen.

Da ich schon in den verschiedensten Einrichtungen war, durch meine Ausbildung habe ich natürlich optimale Vergleichsmöglichkeiten zu anderen Einrichtungen und deren Schlafstätten ;)

Es würde ja schon vollkommen reichen wenn die Matratzen im Kindergarten etwas dicker wären und nicht so weich. Die derzeitigen Matratzen sind ja so dünn das die Kinder auch auf dem Boden schlafen könnten.

Ideal wären also dicker, mittelharte und größere Matten, damit die Kinder wieder auf ihren Rücken achten können ;) Mal sehen was sich durch ein Gespräch mit der Leiterin machen lässt an der derzeitigen Schlafsituation.

Aushilfe in einer heilpäd. Gruppe

Wie ich euch schon in einem meiner letzten Beiträge erzählt habe, sind meine Kinder ja der Zeit im Landheim. Und da ich ja leider nicht mit durfte, wurde ich in einer anderen Gruppe eingesetzt. Damit ich auch was neues dazulernen kann und mich selbst herausfordern kann, durfte ich mir eine Gruppe heraussuchen. Ich entschied mich für eine heilpädagogische Gruppe in unserer Einrichtung. Da diese auch nicht personell voll Abgedeckt sind, ist dies der zweite Grund warum gerade diese Gruppe. Die heilpäd. Gruppen bestehen aus 2 Heilpäd. Fachkräften mit maximal 10 Kindern.

Um die Erzieherin bzw die Heilpädagogin in dieser Gruppe etwas zu entlasten, hat sie mir angeboten mich besonders um ein Mädchen der Gruppe zu kümmern. Das heißt 1 zu 1 Betreuung. Das Mädchen hat eine Gelenkserkrankung, was sie in ihrer Bewegungsfreiheit stark einschränkt und besonders Hilfe benötigt. Zusätzlich hat sie eine geistige Behinderung, welche sich auf die Sprache auslegt und man sie sehr schwer versteht. Durch diese 1 zu 1 Betreuung erhält sie mehr Zuwendung und eine individuellere Förderung, da ich mich hauptsächlich um sie kümmere und sie ansporne Dinge selbst zu versuchen zu tun.

Ich find es wahnsinnig toll, dass mir die Pädagogin so viel Vertrauen entgegen bringt und mir diese Aufgabe aufträgt obwohl ich für diese Art der Arbeit keine Ausbildung habe. Eigentlich darf ich mit meiner Ausbildung nicht mit Kindern arbeiten welche eine körperliche oder geistige Beeinträchtigung haben. Aber das ich dies trotzdem machen darf find ich super. Die Dinge die ich in den Tagen gelernt habe, in Bezug auf die Arbeit mit diesen Kinder, werde ich nun auch mit in meine Gruppe nehmen wenn sie nächsten Montag wieder da sind. Und ich hoffe das meine dadurch etwas ruhiger werden.

Spiel - Der goldene Kompass von Kosmos

Vor ein paar Wochen habe ich bei Weltbild Plus das Spiel zum Film “Der goldene Kompass” gesehen und letzte Woche Mittwoch habe ich mir die Spiele gekauft (das große Spiel zum FIlm und die kleinen Spiele, das Duell der Panzerbären und Die Reise). Wer sagt schon nein wenn die Spiele von 20 bis 30 Euro auf 5 oder 6 Euro runtergesetzt sind.

Natürlich habe ich die Spiele auch gleich zu Haus testen wollen. Ich war absolut neugierig, da ich schon von den Büchern und dem Film begeistert war. Gesagt getan…ich habe das Spiel ausgepackt und habe mir die Spielanleitung vom großen Spiel zu gemüte geführt. Schon nach den ersten Sätzen war ich leicht durcheinander. Je mehr ich las umso komplizierter wurde es. Wenn ich mir überlege, ich bin 21, genau wie meine Mit-tester, und das Spiel ist für Kinder ab 10 Jahren. Wie gesagt, wir haben uns die Anleitung durchgelesen und das Spiel sofort wieder zusammen gepackt. Wir haben es einfach nicht verstanden. Anscheinend hat die Anleitung ein Diplom - Gymnasiumlehrer geschrieben in Fachsprache. Ob das die ab 10-jährigen verstehen? Ich bin skeptisch.

Die beiden kleinen Spiele haben wir natürlich auch getestet. Diese waren jedoch besser beschrieben. Somit haben wir sie durchgespielt. Das Spiel “Die Reise” ist für Kinder ein schönes Gedächnistraining. Auch das Spiel “Duell der Panzerbären” ist besser Erklärt wurden und umsetzbar. Und ich muss sagen die Beschreibungen würden sogar die Kinder verstehen.

Mein Fazit: Der Film und die Bücher, sowie die kleinen Spiele vom goldenen Kompass sind absolut empfehlenswert. Das große Spiel hingegen ist meiner Meinung nach zu komplex und unverständlich. Da sollte sich jemand mal gedanken machen dies zu vereinfachen oder umzuschreiben.

Kindergartenkinder im Landheim

2 Wochen an der Ostsee. Viele Aktivitäten wie zum Beispiel ein Tag im Hansa Park, eine Wattwanderung, ein Piratenfest, Erkundungstouren und vieles mehr. Das klingt doch recht nach einem schönen Urlaub. Meer, Strand und zu dieser Jahreszeit vielleicht viel Sonne. Besser könnte man es ja nicht haben. Doch……

……Bei uns in der Einrichtung ist es Tradition, dass die Kinder der Vorschulgruppe mit 3 Erzieherinnen für 2 Wochen ins Landheim fahren. Nicht das ihr denkt sie fahren in ein Landheim in der Nähe von Dresden, nein sie fahren an den 800 km entfernten Timmendorfer Strand. Und jetzt denkt ihr sicher ich will euch veräppeln. Kindergartenkinder fahren ins Landheim an den Timmendorfer Strand und das für 2 Wochen? Aber ich muss euch sagen…nein ich veräpple euch nicht. Meine Gruppe ist derzeit am Timmendorfer Strand.

Ich weiß es kling komisch, das klang es für mich anfangs auch. Doch es soll funktionieren. Laut meiner Praxisanleiterin kommt es sogar sehr selten bis gar nicht zu Heimweh. Und wenn ich an die Vorbereitungen denke, glaub ich es sogar. Die 2 Wochen Aufenthalt wurden von den Erzieherinnen so verplant das die Kinder sicher abends halb tot ins Bett fallen werden.

Leider kann ich euch jetzt noch nicht mehr erzählen, da die Kinder noch nicht zurück sind. Aber wenn sie wieder da sind, werd ich euch sofort davon berichten was die Kinder alles erlebt haben und mir erzählen ;)

Kindermund

Wer kennt das nicht, ein Kind will etwas erzählen oder sagen doch der Mund geht schneller als die Gedanken und schwups, da ist es passiert! Das Kind verhaspelt sich und verdreht die Wörter.
Hier habe ich ein paar Kindermund Sprüche von Kindern aus meiner Einrichtung für euch zusammen getragen:

• Ich hab einen Hals im Frosch! (5-jähriges Mädchen)
• Kind sucht den Leimdeckel: „Hat jemand das Drauf-Steck-Ding vom Leim gesehen?“
• Kind, welches fast immer im Nachstellschritt die Treppen hoch und runter läuft, sagt während es konzentriert versucht die Treppen im Wechselschritt hinunter zu laufen zu mir: „Meine Mama hat gesagt, ich muss immer im Kleckselschnitt die Treppe hoch und hoch gehen!“
• 4-jähriges Kind zu Frau Marschall: „Frau Marschmal, ich kann die Schere schon haben?“ Eigentlich wollte es sagen: Frau Marschall, kann ich die Schere bitte haben?

Der folgende Stichpunkt ist zwar nicht Kindermund, aber trotzdem relativ lustig. Der Situationsansatz kombiniert mit dem Konstruktivismus lässt unheimlich viel Spielraum für die Kinder zu und uns beschert dies Lachkrämpfe und eine Auflockerung des Tagesablaufes ;)

• Ein 3-jähriger Junge verkleidet sich mit lila Rüschenkleid, langhaariger schwarzer Perücke mit geflochtenen Zöpfen und Krönchen und stellt sich tot. 3-jähriges Mädchen fragt: „Was machst du da?“ Junge antwortet: „Ich bin Schneewittchen und du bist jetzt der Prinz und du musst mich wach küssen!“

Kindermund Sprüche auf ein Shirt drucken uind man hat lustiges selbst bedrucktes Kinder Shirt.

Ich hoffe die Kinder meiner Einrichtung sind weiterhin so einfallsreich, sodass ich euch bald neues über Kindermund schreiben kann. Aber da mach ich mir keine Sorgen ;) Kurz um……..Teil 2 folgt demnächst ;)

Praktikum im Sportschulinternat

Heut möchte ich euch einmal einen Einblick in mein vorheriges Praktikum geben, mein 2. Blockpraktikum in der Ausbildung zur „Staatlich anerkannten Erzieherin“.

Dieses Praktikum habe ich im Sportschulinternat der Sportmittelschule und Sportgymnasium absolviert. In diesem Internat wohnen Leistungssportler/Kinder von der 5. bis zur 13. Klasse, welche diese Schulen besuchen. Die Kinder und Jugendlichen besuchen wie alle anderen Kinder die Schule, aber neben der Schule betreiben sie auch noch Leistungssport. Z.B. Leichtathletik, Fußball, Volleyball, Eishockey, Schwimmen, Fechten, Kunstturnen, Eisschnelllauf und viele Sportarten mehr.

Die Kinder und Jugendlichen bewohnen 5 Häuser, die rings um die Schule herum liegen. Die Häuser allgemein sind in WG´s eingeteilt. In jeder WG wohnen 3 bis 6 Kinder/Jugendliche geschlechtshomogen (gleiches Geschlecht) in Einzel- oder Doppelzimmern. Jede WG ist mit Küche und Bad mit Dusche ausgestattet. Und in jedem Haus ist fast immer ein Erzieher als Ansprechpartner.

Im Haupthaus wohnen die Kinder von der 5. Klasse bis zur 7. Klasse geschlechtsgemischt. In diesem Haus ist auch das Haupterzieherbüro, sodass die „Kleinen“ eine optimale Betreuung erhalten. Im 2. Haus sind die Jungs der 8. bis 10. Klasse untergebracht. Der größte Teil der Jungen sind Fußballer, was heißt das ich ganz oft Fußbälle einsammeln musste. Die Jungs hatten nur Unsinn im Kopf und es ging ständig was zu Bruch ;) Das Mädchenhaus ist das 3. Eines der Häuser was fast selbstständig lief. Die Mädchen besuchen die 7. bis 10 Klasse. Das Fußballer Haus bestand aus 12 Jungs die in der 7. und 8. Klasse sind. Auch diese kleinen Bengel hatten auch die Fähigkeit ständig etwas kaputt zu machen. Und das letzte Haus, ist das Haus der „Großen“. Die Jungen und Mädchen sind Gymnasiasten welche in der 10. Klasse und höher sind.

In der Zeit dieses Praktikums konnte ich viele neue Erfahrungen sammeln. In dieser Einrichtung ist der Erziehungsaspekt nicht so Vordergründig. Hier ist die Betreuung wichtiger. Für die Kinder da sein wenn sie jemanden zum reden brauchen oder jemanden an dem sie sich ausweinen können. Da die Kinder und Jugendlichen aus allen Teilen von Deutschland kommen. Vor allem für die „Kleinen“ ist dies ab und zu schwierig so weit weg von den Eltern zu sein.

Frühlingsfest im Kinderhaus

Immer wieder kommt ein neuer Frühling…

Und alle Jahre wieder findet in meiner Einrichtung ein Frühlingsfest statt.
Dieses Jahr stand das Frühlingsfest unter dem Motto „Frühling: Sonne und Blumen“.

Gestartet wurde das Frühlingsfest im Turnraum unserer Einrichtung mit einem Frühlingstanz der Tanzmäuse. Danach wurde das Regenbogenlied, welches das Lied der Einrichtung ist, gesungen und darauf folgte der Einrichtungstanz. Das Lied kann ich euch leider nicht sagen da ich es immer wieder vergesse.

Nach der Eröffnung des Festes durften sich die Kinder frei im Haus bewegen und das machen auf was sie Lust hatten. Im Eingangsbereich hatten die Eltern einen Stand. An diesem konnten die Kinder Sonnenblumenkerne einpflanzen, welche dann auf die Gruppen aufgeteilt wurden, damit die Gruppen beobachten können wie eine Pflanze wächst. Und im Turnraum wurde eine Bewegungsstrecke aufgebaut. Hier konnten die Kinder Eierlauf machen und Sackhüpfen.
Auf der 1. Etage befanden sich 3 Stationen. An der ersten konnten die Kinder aus Pappe und kleinen Plastikkugeln und kleinen Plastikkegeln süße Frühlingspüppchen basteln. Im Gruppenzimmer der blauen Kleckse wurde ein Frühjahrsputz gemacht in Form eines Angelspiels. Im Angelbecken befanden sich Sommer- sowie Wintersachen. Die Kinder mussten versuchen die Wintersachen herauszufischen, da ja der Winter vorbei ist. Frühlingsmandalas malen und legen konnten die Kinder im Gruppenzimmer der grünen Kleckse. Hierfür standen den Kindern die unterschiedlichsten Materialien zur Verfügung.
In der 2. Etage befanden sich dann die letzten 2 Stationen. Im Zimmer der gelben Kleckse konnten die Kinder sich ein Frühlingsbrot schmieren. Die Kinder bekamen eine Scheibe frisch gebackenes Brot und konnten es entweder mit Kräuterbutter oder mit Kräuterquark bestreichen. Der Quark und die Butter waren am morgen gekauft worden und die Kräuter konnten sie selbst untermischen. Und im Zimmer der indigo Kleckse, das letzte Stationszimmer, wurde eine Wohlfühloase errichtet. Hier konnten die Kinder sich hinlegen und den klängen des Frühlings lauschen. Dafür wurde eine CD mit Frühlingsgeräuschen eingelegt. Da nicht alle sich ausruhen wollten, gab es im Nachtbarzimmer für die etwas größeren kleinen online Tests.

Den Kindern hat es super gefallen, dass sie sich im Haus frei bewegen konnten und es so viele Angebote gab. Doch aus der Sicht von uns Praktikanten war dies nicht so praktisch. Für die Großen (ab 3 Jahre) war es gut für ihre Selbstständigkeit, aber für die Kleinen (1 bis 3 Jahre) ist dies nicht so gut. Sie müssen erst langsam an diese Form der Selbstständigkeit herangeführt werden. Manche von ihnen können sich ja noch nicht einmal selbst beschäftigen.

Aber alles in allem war es ganz niedlich gemacht.