Kindersport steigert die Abwehrkräfte

Viele Eltern stellen sich (und mir manchmal auch) die Frage, ab welchem Alter ihre Kleinsten denn anfangen sollten, Sport zu machen. Die meisten beginnen bereits im Krabbel-Alter mit dem Babyturnen oder einer Krabbelgruppe, aber das meinen die Eltern meistens nicht. Ihnen geht es um eine Teilnahme in einem Verein, zum Beispiel Fußball spielen oder um einen Schwimmkurs.

Eine generelle Antwort lässt sich da glaube ich nicht geben, zumal jedes Kind sich individuell entwickelt. Manche kicken schon als 3-jährige wie die Weltmeister, andere Kinder können erst mit 6 Jahren einen Tennisschläger halten.  Doch egal in welchem Alter die Kids zu trainieren anfangen; Hauptsache sie bewegen sich überhaupt an der frischen Luft.

Häufig geht es nach dem Kindergarten oder der Schule nämlich gleich vor die Glotze. Was bleibt manchen Schlüsselkindern auch anderes übrig? Sie kennen es von ihren Eltern nicht anders, die vielleicht den ganzen Tag im Büro Toner „schnüffeln” mussten und dann am Abend so groggy sind, dass sie es nur noch vor den Fernseher oder zum Computer spielen schaffen.

Wenn Eltern mich fragen, ab wann ihre Kinder mit dem Sport anfangen sollten, ermutige ich sie also in jedem Fall, schon frühzeitig damit zu beginnen. In vielen Sportvereinen gibt es Angebote für Kleinkinder oder entsprechende Mutter-Kind-Gruppen (oder auch Vater-Kind-Gruppen). Hier lernen die Jüngsten den sozialen Umgang, vertreiben sich sinnvoll die Zeit und sind am Abend müde und kaputt, auch ohne dass den ganzen Tag der Fernseher lief. Ist doch eine tolle Alternative, findet Ihr nicht?

Kinderspielzeug im Überfluss

„Was hattest du denn eigentlich für Spielzeug und Spielgeräte?“ fragte mich letztens meine Tochter, als ich ihr erklärte, dass es früher nicht so viele Spielsachen gab wie heute. „Einen Teddy, zwei Puppen, ein paar Bücher und viele Buntstifte, für draußen ein Springseil, ein Ball und auch einen Roller“, antwortete ich ihr nach kurzem Überlegen. „Gabs denn damals noch kein myToys?“ fragte sie daraufhin entsetzt.

Für die Aufzählung ihrer Spielsachen bräuchten die meisten Kinder in unserer Gesellschaft heute wahrscheinlich viel länger als 1 Minute. Das liegt wahrscheinlich nicht nur daran, dass es einfach viel mehr Kinderspielzeug gibt als früher, sondern dass es vergleichsweise dazu auch viel weniger Kinder gibt. So geben die meisten Eltern schon bereits vor der Geburt ihres Kindes auch viel mehr Geld für Spielsachen aus, dazu kommen noch die Geschenke von Oma und Opa und im Nu ist das Kinderzimmer gefüllt mit Plüschtieren, Puppen, Autos und Bausteinen, Dreirädern oder Laufrädern und vielen anderen Dingen. In großen Spielzeugläden wie z. B. myToys findet man alles, was Kinderherzen glücklich macht.

Jedoch kommt es – wie bei vielen anderen Dingen – vor allem auch bei Kinderspielzeug nicht auf die Quantität, sondern auf die Qualität an. Ein billiges Auto, das schon bei der Probefahrt seine Räder verliert, oder eine Puppe bei der nach ein paar Tagen die Haare verfilzen oder die Arme abfallen, sind nicht nur Geldverschwendung, sondern können natürlich auch gefährlich für die Gesundheit der Kinder sein. An geeignetem und geprüftem Kinderspielzeug, das sowohl mechanischen als auch pädagogischen Ansprüchen gerecht wird, haben nicht nur die Kinder länger Freude, sondern auch die Eltern können beruhigt sein, dass die Spielwelt ihrer Kinder von Anfang an auf einer stabilen Basis steht.

Kindergeburtstage erfolgreich feiern

Für jedes Kind ist der Geburtstag etwas ganz Besonderes. Schon Wochen vorher werden die Tage gezählt, Wunschlisten erstellt und Kuchen ausgewählt. Die Eltern mit Fragen gelöchert, mit Wünschen bombardiert. Denn die Kinder wissen: letztendlich sind die Eltern dafür verantwortlich, dass ihre Geburtstagsfeier zum vollen Erfolg wird.

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Ein paar ganz besondere Momente

Für mich als Erzieherin ist es eigentlich immer die schönste Zeit, wenn man mit einem schönen Märchen- oder Kinderbuch die Kleinen verzaubern kann. Kinder lieben es einfach Geschichten zu hören, ganz gleich ob sie von der Jugendzeit der Großeltern handeln oder von einem spannenden Abenteuer aus der Literatur. Das Erzählen oder Vorlesen von Geschichten hat einen hohen pädagogischen Wert in vielerlei Hinsicht und es ist schade, dass in immer mehr Familien die Kinder bis zum Schulanfang kaum ein Buch zu Gesicht bekommen.

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Katzen als Haustiere

Katzen sind wertvolle Pädagogen, weshalb man tierliebe Kinder schon früh mit kleinen Aufgaben der Katzenbetreuung betrauen kann. Kinder entwickeln bereits im Alter von 2-3 Jahren ein gewisses Gespür für Verantwortung. Katzen können dazu einen pädagogisch wertvollen Beitrag leisten, denn sie verlangen von ihren Besitzern nicht nur regelmäßige Mahlzeiten, sondern zudem auch sehr viel Zuneigung, Zeit und Liebe.

Bevor man sich für eine Katze entscheidet, sollte die Feinmotorik des Kindes einigermaßen ausgeprägt sein. Katzen lassen sich zwar den einen oder anderen ungeschickten Griff gefallen, zeigen aber aufgrund ihrer Eigensinnigkeit durch den gezielten Einsatz ihrer scharfen Krallen, wo die Grenzen liegen. Ein Kleinkind begreift somit schnell, dass die sonst so kuschelige Fellnase kein Plüschtier ist, sondern genau wie das Kind selbst ein eigenständiges Lebewesen.

Kleinkinder lernen dadurch den respektvollen Umgang mit Tieren, was sich im späterem Leben positiv auf das Sozialverhalten zu anderen Menschen auswirkt. Zudem gehen Katzen mit ihrem ausgesprochenen Sinn für Hygiene und Sauberkeit beispielhaft voran, auch wenn Sie kein Hundekorb benötigen. Kleinkinder beobachten die gründliche Fellpflege mehrmals am Tag und achten somit selbst verstärkt auf die eigene Körperpflege.

Nicht zuletzt haben Katzen, bei richtiger Haltung, eine relativ hohe Lebenserwartung und sind auch am Tage aktiv. Kinder müssen sich also nicht, wie oftmals bei Hamstern, schon nach 2-3 Jahren vom geliebten Tier verabschieden. Die Katze sollte deshalb möglichst als Jungtier in die Familie kommen. Mit etwas Glück haben kleine Kinder somit bis ins Jugendalter einen gleichbleibend tierischen Freund.

Katzen sind für unsere Jüngsten liebevolle Wegbegleiter, wertvolle Pädagogen und nicht zuletzt auch treue, langjährige Spielkameraden. Sie verzeihen ungeschickte Ausrutscher und schmeicheln sich mit ihrer verschmusten und gleichzeitig aufgeweckt verspielten Art schnell in die Herzen unserer kleinsten Sprösslinge.

Das Ende der Ausbildungszeit

Vor einer Woche war es endlich so weit. Nach insgesamt 5 Jahren, Ausbildung Kinderpfleger und Erzieher, hat die Ausbildungszeit ein Ende. Nun darf ich mich endlich “Staatlich anerkannte Erzieherin” nennen und mich auf die lieben Kinder und Jugendlichen stürzen. Und jetzt Beginnt die Bewerbungsgesprächs- und Arbeitszeit. Dies ist auch der Grund warum ich meine Aktivität, hier auf Tippelschritte.de, erstmal nicht weiter so umfangreich ausführen werde/ kann. Ich werde euch zwar desöfteren von Neuigkeiten berichten, aber nur in einem kleineren Ausmaß.

Ich wünsch euch jedoch weiterhin viel Spaß beim lesen der Berichte und beim verfassen von Kommentaren. ;)

Somit, bis bald ;)

Psychosexualentwicklung nach Sigmund Freud Teil 1

Sigmund Freud fand heraus das die sexuale Entwicklung eines Kindes in folgende Phasen eingeteilt werden können:

1. Phase: orale Phase
Das erste halbe Jahr des ersten Lebensjahres eines Kindes ist das, in denen das Kind die Welt durch den Mund wahrnimmt. Sie nehmen alles in den Mund was sie in ihre Finger bekommen. Sie ertasten mit dem Mund/ ihrer Zunge die Oberfläche und den Geschmack des Gegenstandes oder des Dinges in ihrer Hand. Durch dieses Abtasten werden Lustreize befriedigt, welche sie haben.

2. Phase: Narzisstische Phase
Dies ist die zweite Hälfte des ersten Lebensjahres, in dem das Kind sich selbst kennen lernt und die ersten Lustempfindungen spürt.

3. Phase: Anale Phase
Diese Phase betrifft das 2. und 3. Lebensjahr des Kindes. Es lernt das Halten und Freigeben der Exkremente und empfindet Lust. Es lernt selbst zu entscheiden ob es den Kot frei gibt oder nicht. Diese Phase ist entscheidend für die Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes. Wird es ein freizügiger Mensch der geben und nehmen kann oder ein ehrgeiziger Mensch der nur an sich denkt.

4. Phase: Phallische Phase
In der phallischen Phase befinden sich die Kinder meist in ihrem 4. und 5. Lebensjahres. Dies ist die Phase in der die Kinder ihr eigenes Geschlecht entdecken und die Unterschiedlichkeit zum anderen Geschlecht. In dieser Phase kommt es auch zum Ödipus - Komplex bei den Kindern kommen. Dies bedeutet das Mädchen zu Penisneid neigen und die Jungs Kastrationsangst: Mädchen denken das ihnen was fehlt und Jungs denken bei ihnen ist etwas zuviel. Auch das Zusammenleben wird etwas schwieriger. Die Jungen können zum Beispiel den Vater als Kongruenten ansehen und fangen an den Vater zeitweise zu hassen, weil er mit der Mutter dinge macht die er nicht darf. Doch dieses Verhalten wird sind im Laufe der Zeit wieder verlieren.

Teil 2 folgt demnächst ;)

Medieneinfluss bei Kindern

Wenn ich an meine Praktika der letzten Jahre denke, fällt mir immer mehr auf, dass die Kinder immer mehr zu Hause sitzen und sich der elektronischen Beschäftigung hingeben.
Viele Tiere kennen sie nur noch vom Fernsehen und von Spiele – Konsolen. Kein wunder wenn die Kinder denken eine Kuh sieht lila aus und gibt Kakao.

In meinem letzten Praktikum bin ich aus allen Wolken gefallen als ein kleines 6 jähriges Mädchen einen Nintendo DS mit in den Kindergarten gebracht hat. Ich fragte sie was für spiele sie habe und ob sie weis was sie da machen muss. Sie schaute mich begeistert an, weil sie nicht gedacht hat, dass ich den DS kenne, und sagte mir sie habe NintenDogs. Sie schaltete den DS ein und zeigte mir ihre Hunde. Da ich selbst einen DS mit NintenDogs besitze fiel mir sofort auf das die Hunde keine Namen hatten und keine Tricks konnten. Auch war sie noch nie mit den Hunden Gassi. Die meiste Zeit tippte sie nur wild auf dem DS rum und hoffte, dass die Hunde irgendwas machen. Ich war geschockt. Nicht über das Kind sondern über die Eltern. -> meiner Meinung nach ist ein DS erst für Kinder geeignet wenn sie lesen können und die Anweisungen verstehen können.

Andere Kinder der Einrichtungen sind auch immer weniger mit ihren Eltern in der freien Natur. Jeden Montag fand der Morgenkreis statt und immer mehr Kinder erzählen, dass sie ferngesehen und in ihrem Zimmer gespielt haben.

Wenn es nach mir gehen würde, würde ich mehr Elternarbeit betreiben und Angebote anbieten für die ganze Familie. Zum Beispiel ein Wandertag mit allen Kinder und ihren Familien der ganzen Gruppe ;)

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Ausbildung in Berlin

Ausbildung in Berlin

Berlin – Die Hauptstadt überhaupt. In einer Stadt wo sich Gegensätze so
deutlich zeigen. Zum einem Arbeitslosigkeit nach dem Schulabschluss, zum anderen
jede Menge offene Ausbildungsstellen/Lehren. Das Ausbildungsangebot ist sehr
vielseitig in Berlin, von A-Z ist alles dabei.

Damit es den Schulabgängern leichter gemacht wird sich in der Vielzahl der
Angebote zurecht zu finden, bieten viele Ihre Hilfe an. Angefangen bei den
Lehrern und Schulen selbst, zum Beispiel das Fach Arbeitslehre oder die
berufsvorbereitenden Projektwochen. Das Arbeitsamt stellt sich in einem Halbjahr
der 10.Klasse vor und vereinbaren persönliche Termine, um so genannte
Berufsfelder zu ermitteln die den Schüler interessieren könnten.

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Praktikum in einer Familienorientierten Wohngruppe

Schon vor einer ganzen Weile habe ich ein Praktikum in einer Art Heimeinrichtung absolviert – in einer Familienorientierten Wohngruppe.
Diese Wohngruppe lebt mitten in der Stadt in einem Haus, in dem bis zu 8 Kinder und Jugendliche untergebracht werden können.
Die Kinder/ Jugendlichen haben einen ganz normalen Alltag. Sie stehen früh auf, essen Frühstück, gehen zur Schule, kommen mittags heim essen und machen unter Aufsicht Hausaufgaben und haben dann „Freizeit“. Also in etwa wie in einer richtigen Familie, nur mit ein paar unterschieden.

Ein Tag blieb mir besonders im Gedächtnis.
Jeden Tag wenn die Kinder in der Schule sind, ist es die Aufgabe der Erzieher Zimmerkontrollen durchzuführen (einfach nur schauen ob die Zimmer aufgeräumt sind). An einem Tag hatte ich Frühdienst und man hat mich die Kontrollen durchführen lassen. Ich schaute in die Zimmer der Mädchen und dort war alles in Ordnung, bis auf die Schulbücher vom Vortag die auf den Betten lagen. Als ich in das Zimmer des 17-jägrigen Jungen kam, fiel mit ein eigenartiger Geruch auf. Ich wusste dass er raucht, da ich ihn in der Stadt mal mit einer Zigarette in der Hand sah. Doch der Geruch in seinem Zimmer roch es nicht nach normalem Rauch. Es roch leicht süßlich dennoch streng. Ich schaute mich um und sah ein Handtuch in dem etwas sorgfältig eingewickelt worden war hinter seinem Sessel liegen. Ich rief den „Heimleiter“ und wir holten das Handtuch hervor und öffneten es. Zum Vorscheinen kam eine Shisha mit Zubehör. Wir nahmen die Shisha mit ins Erzieherbüro. Nach etwa einer halben Stunde klingelte das Telefon und die Klassenlehrerin des Jungen erkundigt sich nach dem Jungen da er nicht in der Schule war. Nicht das er eine Shisha besitz, nein er schwänzte auch wieder die Schule. Als der Junge Heim kam, fragte der Heimleiter wie es in der Schule war. Wie nicht anders zu erwarten log er. Nach einer Weile erkannte er die Shisha die auf den Erzieherbürotisch stand. Der Heimleiter sah, dass der Junge sich auf die Shisha konzentrierte und unruhig wurde. Er sprach ihn auf die Schule und die Shisha an und erklärte ihm die Wirkung von Drogen und die Konsequenzen die es haben kann wenn er die Schule weiter schwänzt. Ich war von dem Heimleiter sehr beeindruckt. Er hat den Jungen nicht angeschrieen oder andere Methoden verwendet. Er blieb ruhig und ist intensiv auf den Jungen eingegangen. Natürlich wurde die Shisha entfernt und der Junge hat Taschengeldkürzung und Hausarrest erhalten und so wie ich informiert bin hat er seit den zwar immer noch Probleme mit dem Rauchen aber er schwänzt die Schule nicht mehr.

Hier beweist es sich das schreien und Verbote nicht viel nützen. Einen Kind oder Jugendlichen von vorn herein zu sagen was er nicht darf bringt keine Punkte. Informier die Kinder und Jungendlichen lieber über Themen die Gefährlich werden könnten und weise sie auf die Folgen und Konsequenzen im ruhigen mit und es wird dir und den Kind mehr bringen.

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